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Title: Paradieshof | Denkmalverein Hamburg · language de. First 1,800 of 12,975 characters:
Paradieshof | Denkmalverein Hamburg DenkmalvereinHamburg Newsletter Paradieshof Das barocke Wohngebäude am Alten Steinweg 11 in der Hamburger Neustadt hat eine bewegte Geschichte, die als beispielhaft für bürgerschaftliches und politisches Engagement für die Hamburger Baukultur bezeichnet werden kann: Noch in den 1980er Jahren wollte die Stadt Hamburg den Paradieshof auf Abriss verkaufen, wurde jedoch durch einen breiten gesellschaftlichen Protest und eine Besetzung von Studierenden gemeinsam mit dem Denkmalverein davon abgehalten. Da die Rettung des Paradieshofes auch eng mit unserer Vereinsgeschichte verbunden ist, widmen wir ihr hier einen besonders ausführlichen Artikel, für den auch mehrere Zeitzeugen befragt wurden. Baugeschichte Der barocke Paradieshof wurde bereits 1761 errichtet und zählt zu den letzten Zeugnissen vorindustriellen Mehrfamilien-Wohnungsbaus in der Hansestadt. Während die Fassade aus rotem Backstein gemauert ist, ist das Innere als Fachwerk ausgeführt. Charakteristisch sind die beiden reich geschmückten Giebel an der Nordfassade. 1945 zerstörten Bomben einen Teil der Giebel und einen großen Teil der Hofbebauung, woraufhin die Giebelreste aus Sicherheitsgründen ganz abgetragen und erst in den 1990er Jahren rekonstruiert wurden. Abriss- und Verkaufsplanungen Anfang der 1980er Jahre entwickelte die Stadt Hamburg den Sanierungsplan Neustadt S-2 und kaufte den Paradieshof, der nicht im Erhaltungskonzept berücksichtigt war, aus Privatbesitz an. Das städtische Wohnungsunternehmen SAGA kündigte Abriss und Verkauf an und stellte im Mai 1984 einen Abbruchantrag. In einem Gutachten des Denkmalschutzamtes im Juli 1984 legte jedoch Jörg Haspel (der spätere Leiter des Berliner Denkmalschutzamtes) den Denkmalwert des Gebäudes dar: Der Paradieshof sei denkmalwür
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